Als Branchenschwerpunkte führt die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Medien, Gesundheitswirtschaft, Biotechnologie und digitale Technologien an; daneben stellt sie die Industrie, die Kultur- und Kreativwirtschaft und den Wein als eigene Wirtschaftsfelder vor.[15]
Nach dem Statistischen Landesamt hatten 2022 insgesamt 163.343 Erwerbstätige ihren Arbeitsplatz in Mainz; 89,5 Prozent davon arbeiteten in den Dienstleistungsbereichen, und Selbstständige einschließlich mithelfender Familienangehöriger stellten 6,0 Prozent, landesweit waren es 8,6 Prozent.[16]
Das Statistische Landesamt zählt für Mainz im Jahr 2025 insgesamt 2.020 Gewerbeanmeldungen, 4,0 Prozent mehr als 2024. Unter den 1.793 Neuerrichtungen lagen das Grundstücks- und Wohnungswesen mit den wirtschaftlichen Dienstleistungen (548) sowie Handel und Gastgewerbe (446) vorn.[17]
Die stärksten Bereiche bei den Neuerrichtungen
- Grundstücks- und Wohnungswesen, wirtschaftliche Dienstleistungen548
- Handel, Gastgewerbe446
- Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe244
- Produzierendes Gewerbe198
Für September 2026 weist die Statistik der Bundesagentur in Mainz 7.655 Arbeitslose aus; die Quote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen lag bei 5,8 Prozent, im September 2025 bei 5,9 Prozent. Davon fielen 3.115 in den Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) und 4.540 in den Rechtskreis SGB II (Jobcenter).[18][19]
2024 kamen laut Statistischem Landesamt 79.779 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zum Arbeiten von außerhalb in die Stadt, 46.155 pendelten hinaus; 29,8 Prozent der Beschäftigten am Arbeitsort hatten einen akademischen Berufsabschluss.[16]
Solche Zahlen ersetzen keine eigene Marktanalyse, sie sind aber ein guter Startpunkt. Im Coaching schauen wir mit dir, wer in deiner Region deine Zielgruppe ist und womit du dich abhebst.