Die Kieler Wirtschaftsförderung KiWi beschreibt die Landeshauptstadt als Standort, der vor allem von mittelständischen Unternehmen geprägt ist; großes Gewicht haben wissensintensive Dienstleistungen und das produzierende Gewerbe.[18]
Besondere Stärken sieht die KiWi in der Gesundheitswirtschaft, der IT-Wirtschaft, der maritimen Wirtschaft mit Schiffbau und Hafenwirtschaft, der Bahntechnik und den erneuerbaren Energien.[18]
Laut Statistikamt Nord wurden 2025 in Kiel 2.372 Gewerbe angemeldet, 1.920 davon als Neuerrichtung. Freie Berufe zählen nicht mit, weil sie kein Gewerbe anmelden müssen.[19]
Gewerbeanmeldungen nach Wirtschaftsabschnitt
- Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz425
- Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (gewerblich)341
- Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen322
- Gastgewerbe193
- Information und Kommunikation188
- Sonstige Dienstleistungen147
Im September 2026 waren in der Landeshauptstadt 11.581 Menschen arbeitslos gemeldet; die Arbeitslosenquote lag wie ein Jahr zuvor bei 8,0 Prozent. Davon fielen 3.376 in den Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) und 8.205 in den Rechtskreis SGB II (Jobcenter).[20][21]
Typisch für Kiel ist laut Agentur für Arbeit der große Anteil sozialversicherungspflichtig Beschäftigter im Dienstleistungssektor und ein hoher Akademisierungsgrad; außerdem pendeln viele Menschen von außerhalb zur Arbeit in die Stadt.[1]
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